Also vielleicht übersehe ich was, aber eine Schwangere (sollte sie wirklich eine sein, gute Anmerkung von Gilly) kann ja nicht nochmals Schwanger werden womit diese Problematik wohl vom Tisch ist.
Man könnte im Gegenzug mit einer Anzeige wegen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht (Werbung mit falschen Tatsachen) drohen. 😛
Die CHF 500 scheinen mit überzogen, in Zürich gibt es Tests für die fünf wichtigsten Krankheiten für CHF 210 (Die Pille danach sind dann nochmals 40-65 Franken, je nach Apotheke), ich würde da aber gar nicht über die Höhe der Zahlung diskutieren, sondern diese abweisen, was du gemacht hast. Weitere Kommunikation mit dem Absender dürfte nichts bringen.
Ebenso komisch finde ich, dass die Schuld für ein geplatztes Kondom mit derartiger Vehemenz dem Mann auferlegt wird. Ein Kondom kann kaputt gehen, mir ist zwar zwar noch nie passiert, aber sicher nicht auszuschliessen, dann aber tragen beide die Verantwortung dafür. Wahrscheinlich hat doch sogar die Frau das Kondom zur Verfügung gestellt, ist eigentlich üblich, dass das Kondom von der WG oder dem Salon kommt.
Mir ist auch schon mal eines kaputtgegangen, Ursache war falscher Sitz bzw. unpassende Grösse. Leider sind viele Frauen im Sexgewerbe schlecht informiert. Kondome werden nicht auf dem Penis abgerollt, sondern mit den Fingern über den Penis gespannt, Kondome werden aus Versehen verkehrt rum abgerollt (und die Frau nimmt dann kein neues oder merkt es nicht mal), oder es wird ein Öl als Gleitmittel verwendet, welches den Gummi angreifen kann. Alles Dinge, die man in der Schule oder auf Aufklärungsseiten lernen kann.
Eigentlich sollte man dann jeweils eingreifen, aber wer will schon kurz vor dem Eindringen eine Grundsatzdiskussion starten, daher ignoriere ich das manchmal mit einem schlechten Gefühlt. Ich bringe heute aber meist eigene Kondome mit, dann weiss ich zumindest dass sie passen.