xdate erlaubt mittlerweile alles

#97509 Solarius
Für Inserate bei xdate gibt es grundsätzlich Richtlinien. Dass diese durch den Plattform-Betreiber nicht wirklich durchgesetzt wird, zeigt sich alleine daran, bei wie vielen Inseraten mit Kamagra, Poppers etc. geworben wird, was nach den Inserate-Regeln, nicht erlaubt ist.

Theoretisch wären auch Fake-Bilder nach ihren eigenen Angaben nicht erlaubt, was aber für einen Plattform-Betreiber kaum überprüfbar ist.

Neuerdings interessiert es xdate aber auch nicht mehr, wenn Damen in ihren Inseraten mit Sex ohne Gummi werben. Wurden bisher solche Inserate gemeldet, wurde zumindest der entsprechende Text aus den Inseraten gelöscht. Ich habe in den letzten Tagen ein Inserat mit AO und klaren Preisangaben bereits zwei Mal gemeldet, interessiert bei xdate aber offenbar mittlerweile niemand mehr.

Das Portal wird zusehends unattraktiver, das Beispiel mit AO-Inseraten zeigt, dass es dem Betreiber einzig nur noch um die Kohle geht und sonst nichts mehr. Bei der Menge der Inserate dürfte der Betreiber pro Monat rund 3 Millionen Umsatz generieren, genug um Leute anzustellen, welche sich um Inserate kümmern, welche nach eigenen Angaben nicht erlaubt sind.

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#97523 PeachBall
Antwort auf Beitrag 97521
In der Tat etwas verwirrend mit den buchbaren Zusatzorten, einen gewissen Nutzen sehe ich aber schon: Gerade Girls die an Regionsgrenzen arbeiten, haben ein nachvollziehbares Interesse, dass ihr Inserat nicht nur in einer Region erscheint. Für einen Zusatzort zu zahlen ist sicher günstiger als ein zweites Inserat zu schalten.

Wenn ich mich nicht Irre, muss man seit etwa einem Jahr bei der Inserate-Erstellung seinen Standort erfassen (zumindest den Ort). Dieser steht dann an erster Stelle neben dem Pointer-Symbol in der Liste, gefolgt von allfällig selbst ausgewählten Zusatzregionen . Eine Suche nach "Regensdorf" führt auf eine Seite "Sex in Regensdorf und Umgebung" und die Inserate aus Regensdorf selbst sind an oberster Stelle. Finde ich nun ganz ok so.
#97522 Justizia
Antwort auf Beitrag 97509
Seit 15 Jahren schreibe ich das.
Wenn Du 10 Nummern anrufst hast Du Glück wenn eine Frau abnimmt.
x ist im Geschäft mit Bordellen, Prostituierten, Immobilien, und anderen Sachen Dick im Geschäft
Da werden Coins haufen weise den eigenen "Betrieben" zu geschaufelt.
Mindestens 50 % Fake Inserate sind da schon es muss ja nach viel Betrieb auf der Seite aussehen. LOL
Aber die Geschäfte laufen nicht mehr, da verkauft man lieber Goldene WC Acessoires.
Das Erotikgewerbe ist völlig nicht mehr Interessant, da presst man die Zitrne noch so lange es geht.
#97521 Solarius
Antwort auf Beitrag 97520
Danke @Pattaya69, du hast die Diskussion wieder auf das Ursprüngliche zurück gebracht.

Was die Zusatzkosten bei xdate-Inseraten betrifft, ist es leider wirklich so. Wenn beim Inserat, ich sage jetzt mal, Regensdorf als Standort eingetragen wird, dann ist das Inserat automatisch, ohne Zusatzkosten, für "Zürich Region" geschaltet. Soll das Inserat gleichzeitig noch für ZH Stadt und vielleicht auch noch AG geschaltet werden, so kostet jeder weitere Kanton zusätzlich. Deshalb wird xdate hier keine Regelung einführen, weil es ihnen ja Zusatzeinnahmen generiert. Übrigens ist es auch bei den Kategorien so. Eine Kategorie ist im Inseratepreis inklusive, soll das Inserat in mehreren Kategorien erscheinen, kostet auch hier jede weitere Kategorie zusätzlich. Wie du siehst, Geldmacherei und deshalb wird sich hier auch nichts ändern.
#97520 Pattaya69
Die Idee des Erstposter in diesem Thema war die allgemeine Sache, dass sich eine Inserateplattform nicht an die eigenen Regeln hält.

Und wir sind hier jetzt wieder einmal etwas abgedriftet zum Thema A und O. - was ja nur ein «Teilproblem» ist!

Punkt 1: Grundsätzlich ist es erlaubt, diese gefährliche Praktik auszuüben. Gemäss Internet ist es verboten im Tessin, in Genf und der Waadt sowie in Basel Stadt und Zürich (ohne Gewähr). Früher als ich noch jünger war lautete das Codewort «gefühlsecht» - heute ist es ein anderes.... 

Punkt 2: Poppers anbieten ist erlaubt, der Handel und Verkauf eigentlich nicht. Aber sie werden oft als «Raumduft» oder so ähnlich verkauft. Hingegen wären die Erotikpillen eigentlich rezeptpflichtig und nicht ganz so legal. Viele wissen auch nicht, dass eine Kombination lebensgefährlich sein kann. Müsste man eigentlich zum eigenen Schutz «rezeptpflichtig» svhreiben, aber wer macht das schon (kleiner Smiley).

Punkt 3: Falsche oder geklaute Bilder ist illegal und könnte zu Problemen führen, was aber in der Regel nicht der Fall ist. Aber hier wird eindeutig gegen das Gesetz verstossen. 

Summa-Summarum: Wenn sich ein Inserate-Portal so Regeln auflegt, dann wird das natürlich vom Gesetz auch so verlangt. Der Betreiber wäre verpflichtet, das zu kontrollieren und entsprechend zu handeln.

Kleiner Nachsatz: dass der Eintrag eines zusätzlichen Kantons noch zusätzlich kostet kann ich fast nicht glauben, Aber offenbar siegt hier die Geldgier. Wenn ich ein Inserat in Luzern suche, dann will ich nicht noch aus Zürich, Bern und Aargau auffinden. Andernfalls kann ich das ja bei der Suche ankreuzen.

Aber eben... «In der Praxis wird nicht alles konsequent kontrolliert».
#97516 Escorteur
Man würde es wohl nicht annehmen, aber es gibt sogar Damen, die Sex ohne Gummi auch ganz ohne Aufpreis anbieten. 

Ich suchte vor 3 Jahren eine Escort mit dem Profil "mehr als 30J und Schweizerin". Auf einer entsprechenden Plattform fand ich dann auch jemand diesen Profils. Nach ein paar ausgetauschtwn Nachrichten erwähnte sie en passant, dass sie Sex auch gerne ohne Gummi habe, weil man dann viel mehr spüre.

Als ich ihr erklärte, dass ich diese Art von GV im Erotik-Business wegen der doch bekannten erheblichen Gesundheitsrisiken als höchst problematisch erachte, meinte sie (35), sie sei alt genug, um einen solchen Entscheid zu treffen und überdies gäbe es heute gute Medikamente gegen  STD. Quasi als Schlusspunkt ihrer Argumentation  fügte sie dann noch in bestimmtem Ton an, sie habe übrigens an der ETH Biologie studiert und könne deshalb das Restrisiko einer solchen sexuellen Praxis sehr gut einschätzen.

Auch wenn ihre Aussage in mehracher Hinsicht schon rein fachlich falsch ist, habe ich es dann gelassen, diesem Schwachsinn argumentativ entgegenzutreten.  Ich habe den Nachrichten-Austausch vielmehr  beendet und ihr viel Glück gewünscht (was sie bei ihrem Verhalten wohl auch brauchen dürfte).
#97515 Tobi6
Ich sehe das Problem nicht. Sex ohne Gummi ist ein Fakt, die Nachfrage besteht, und die Bereitschaft zum Angebot offenbar auch. Wenn die Frauen es nicht schon im Inserat schreiben, geschieht es eben auf Nachfrage oder sogar direkt beim Erstkontakt ohne explizite Frage danach.

Wenn es aus dem Inserat bereits ersichtlich wird, ist es doch für beide Seiten gut. Der risikobereite Freier findet was er sucht, und alle anderen sehen direkt welche Damen sie vielleicht besser meiden sollten.
#97514 Solarius
Antwort auf Beitrag 97513
Nein, natürlich steht nicht AO, aber trotzdem genug eindeutig, dass sie Sex ohne Gummi anbietet, sogar mit Angabe des Aufpreises. Für xdate, wenn man es meldet, eindeutig identifizierbar, weil es steht sehr deutlich und nicht versteckt.

Ich will hier weder den Link noch den genauen Wortlaut des Inseartes wiedergeben, weil es auch hier im Forum Herren gibt, welche solche Damen suchen und ich nicht dafür auch noch Werbung für solche Girls machen will.

Ein WG welches für einen extra, simplen grünen Schein, Sex ohne Gummi anbietet, hat meiner Meinung nach die Kontrolle über ihr Leben verloren und bräuchte eher professionelle Hilfe anstatt Freier.
#97513 Mistero
Was stand denn genau in den Inseraten wo Du meinst es geht um AO? Also ich nehme nicht an, dass direkt AO stand sondern wahrscheinlich irgend eine kreative Umschreibung. Von diesen Umschreibungen oder Codewörter gibt es glaube ich viele, für allerlei Themen. Ich mache immer einen grossen Bogen um diejenigen, die was von Party schreiben, weil es da oft um Drogen geht.
#97512 Solarius
Antwort auf Beitrag 97510
Ja, natürlich, mit "wir behalten uns vor..." kann man immer alles schwammig definieren. Jedes Standard-Inserat bringt ihnen schliesslich 200 Stutz pro Woche in die Kasse, darum will man wahrscheinlich gar keine Ordnung mehr haben, hauptsache die Kohle fliesst.

Ja, den roten Balken habe ich gesehen. Hat aber eigentlich nichts damit zu tun, dass gar keine AO Angebote in den Inseraten gemacht werden dürften, gemäss ihren eigenen Regeln. Und der Melde-Button, mit dem man dann gezielt auswählen und melden kann "Inserat mit Sex ohne Kondom", macht auch keinen Sinn mehr, wenn's dort eh niemanden mehr juckt wenn man es meldet.

Jeder zusätzliche Kanton im Inserat kostet extra. Auch da, die werden das nicht "pflegen" oder einschränken, weil das zusätzlich Kohle in die Kasse spült.
#97510 Pattaya69
Antwort auf Beitrag 97509
In den Regeln ist der schwammige Begriff ... "wir behalten uns vor" ... erwänt, von daher können sie tun und lassen was sie wollen, solange es nicht gegen das Gesetz verstosst. 

Dem Betreiber geht es bestimmt nur um die Kohle, ansonsten würde er die Seite besser "pflegen". Habe mich auch schon darüber minimal aufgeregt, dass die Regionen so weit wie möglich gefasst werden. Wenn ich Inserate in der Innerschweiz suche, dann kommen solche aus Basel, Bern, Zürich usw. 

Ist dir aufgefallen, dass die Frauen/Ladys jetzt bei ihrem Service einen roten Balken einfügen lassen können mit dem Vermerk "Sex nur mit Kondom". Das schützt doch ein wenig die Frauen vor solchen Anfragen. Also so ganz und gar negativ ist es doch gar nicht.
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