Das ist ein sehr guter Punkt.
Vielleicht müsste man wirklich zuerst sauber definieren, was mit „Fake“ überhaupt gemeint ist. Fake ist nicht immer nur ein komplett erfundenes Inserat. Es kann auch bedeuten, dass Bilder nicht zur Person passen, dass Bilder geklaut oder KI-generiert sind, dass Angaben bewusst falsch sind oder dass am Ende eine andere Person an der Tür steht.
Gerade letzteres ist wahrscheinlich einer der schwierigsten Punkte. Ein Portal kann vieles prüfen, aber es kann nicht zu 100% garantieren, wer am Ende wirklich die Tür öffnet. Genau deshalb müsste man eher mit verschiedenen Prüf-Stufen arbeiten und nicht einfach mit „echt“ oder „fake“.
Zum Beispiel:
Foto geprüft, Kontakt geprüft, Video geprüft, Lizenz / Bildherkunft bestätigt, Inserat manuell geprüft oder wiederholt positiv bestätigt. So sieht der Besucher besser, wie vertrauenswürdig ein Inserat wirkt, ohne dass man eine falsche Garantie abgibt.

Auch das Thema Bildrechte und KI wird sicher immer wichtiger. Ein Portal könnte verlangen, dass nur eigene Bilder hochgeladen werden dürfen und dass die Anbieterin bestätigt, die Rechte daran zu besitzen. Ob ein Bild aber echt, bearbeitet oder KI-generiert ist, wird technisch immer schwieriger sicher zu erkennen.
Am Schluss hast du recht: Viel hängt davon ab, wie sorgfältig ein Portal prüft. Aber ein Rest Risiko bleibt immer beim Gast und auch bei der Anbieterin. Genau darum müsste das Ziel sein, möglichst viel Transparenz und Vertrauen zu schaffen, ohne Dinge zu versprechen, die man nicht sicher garantieren kann.