Vor einigen Wochen besuchte ich wieder mal eine mir neue Dame. Naja, der Service war jetzt nicht berauschend, schwankte zwischen Durchschnitt und Misserabel (im Restaurant würde man gutschweizerisch sagen "es isch rächt gsi..."). Aber darum (naja, vielleicht auch...) geht's mal nicht.
Nach dem ich ihr den gewünschten Betrag überreichte, machte die gute Dame die Schranktüre auf. Mich traf da der Schlag. Blickte ich doch auf gut 30 bis 40 Medikamentenschachteln.
Da die Dame weder deutsch noch englisch konnte und ich kein spanisch konnte ich sie nicht näher darüber fragen.
Meine Lust war dann auch etwas dahin, denn ich machte mir da so Gedanken in welcher Spirale die Dame sich befinden könnte..... (körperliches Leiden, psychische Problem, beides, die bekannte nicht-ganz-Freiwilligkeit ihrer Tätigkeit......).
Mal eine Frage an die hier mitwirkenden Damen: ist dies Normal in eurem Job?
Und dann die Fragen an die Männer: hattet ihr auch schon solche Einblicke? Wie seit ihr mit der Sache umgegangen?
Ach ja, von betreffender Dame sind seit nunmehr zwei Wochen keine Inserate mehr geschaltet. Entweder wirklich nur kurz in der CH oder......
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Antwort auf Beitrag 96972
Deutsche Sprache...
Ich würde halt darauf bestehen mit der Dame mit der Du Sex in einem entsprechenden Sexstudio haben wirst kurz sprechen zu dürfen und wenn das nicht geht, eben zu einer gehen, die es privat macht und dann auch selber das Telefon bedient. Und wenn Du in ein Sexstudio gehst, wo mehrere Damen am Start sind, kannst Du auch auf einen Zimmergang mit einer Frau bestehen, die Deutsch genug kann für Dich. Und wenn keine da wäre an dem Tag, eben wieder gehen. Auch wenn eine wegen Alkoholkonsum oder Drogen Lallen würde, würde ich wieder gehen. In jedem Job in der Schweiz muss man ein bisschen Deutsch können. Wieso nicht in einem Sexstudio?
Geh mal ins Ausland und versuche dort mit Schweizerdeutsch durchzukommen... geht auch nicht. Wer im Ausland z.B. Italien arbeiten will muss nun mal bisschen die Landessprache kennenlernen. Logisch oder?
Ich kann mehrere Sprachen und finde das mit Kundenkontakt aus aller Welt wie ich sie habe, auch wichtig.
Tantramasseurin
puh, gar nicht gewusst dass ich mich nach einer Frage auch noch rechtfertigen muss.....
wollte zwar nicht zuviele Details schreiben, aber janu...
Ich besuche schon seit längerem verschiedene Damen in den verschiedenen Lokalitäten von Tantra-Venus. Wobei "Tantra" ziemlich daneben ist, geht es doch Hauptsächlich um Sex.
Es gefällt mir dort ziemlich gut, da es immer sauber und gepflegt ist und die Damen durchwegs halten was in den jeweiligen Inseraten an Service geschrieben ist - nachfragen lohnt aber alleweil
Eigentlich hatte ich für dieses Datum zwei Tage vorher mit einer Dame einen Termin gefixt, welche ich bereits kannte (ja, solider Service, der die Schulnote 5,5 erhalten würde....). Einen Tag vorher kam dann die Nachricht, sie sei für eine ganze Nacht gebucht geworden, unser Termin falle leider aus. Aber ich solle es doch bei ihrer Kollegin probieren, sie könne sie mir nur empfehlen.....
Nach einigem zögern schrieb ich ihr und zurück kam zwar kein lupenreiner deutscher Text, aber niemals dachte ich da dass die gute Dame kein Wort deutsch sprechen würde. Der Text roch jetzt auch nicht nach gookels-Translate oder so. Es kam auch nie das Wort "Schatziiii" vor, dass für mich ein No-Go wäre.... Geklärt habe ich da schon diejenige Punkte die mir wichtig sind, was ich vorab fast immer mache (und ja, zu gut 85 Prozent wurden diese auch - wenn auch sichtbar ungerne - eingehalten).
Und obschon ich weder verheiratet noch sonstwie liiert bin (also vogelfrei....) schalte ich mein Telefon samt Uebersetzungsapp (brauch ich ja nicht, bekam Texte die nach Grundkentniss der deutschen Sprache aussahen) vor dem Klingeln an der betreffenden Lokalität aus (mache ich immer so und wiederhole auch nur Besuche bei Damen, welche ihr Telefon während meiner Anwesenheit im Zimmer nicht beachten).
Alles in allem lief da halt ziemlich viel schief
Und ja, es ist mir schon klar, dass da viel abgeht. Aber mit einem solchen Arsenal an Medis könnte man eine ganze Kompanie durchfüttern
Antwort auf Beitrag 96964
TantraM.. lass dir malvon einem Mann schildern, wie ein typischer Empfang und ein Start bei einer Sexarbeiterin abläuft.
(Die Kurzform: Was nicht schon bei der Kontaktaufnahme geregelt ist, wird nicht funktionieren)
Ist sie in einem Salon, ist es noch einmal eine ander Geschichte. Was Massierende als ihren Stil zelebrieren noch einmal eine adere Liga.
Wer so sensibel ist - das ist wirklich wunderbar - ob einem Regal voll Medis oder einem Sack mit 1000 Präsis (die man kurz zu sehen bekommt, weil die Küchentür halb offen geblieben)..dem würde ich was anderes als einen Übersetzungs-App empfehlen....
Also wer so sensibel ist und glaub mir, ich verstehe das, sollte vielleicht ein wenig klarer festlegen wo und von wem er und in welcher Form sich verwöhnen lassen will.
Vielleicht bei dir, oder bei Julia oder bei Pesonen die zumindest sprachlich gut erreichbar und auch das Angebot eher menschenwürdig ist??
Antwort auf Beitrag 96961
Ich wage mal die These, dass kaum eine Frau, auch wenn sehr viele es noch so betonen, Sexarbeit als ihre Berufung oder gar als ihre Leidenschaft tun.
Es gibt viele andere Tätigkeiten die nicht so doll sind und einige gar sehr strapaziös und oben drauf auch schlecht entlöhnt werden. - ja klar... aber..
Die Sexarbeit ist sehr offensichtlich für einig ein passabler Kompromiss um über die Runden zu kommen. Für einige aber ein klares Desaster. Sie werden nach Strich und Faden hereingelegt, ausgebeutet und zum Schluss auch noch im Stich gelassen.
Ein Aspekt kann in der ganzen Betrachtung vielleicht ergänzend einleuchten: 'Es gibt einigen Personen eine gewisse unternehmerische Freiheit. Besonders wenn es gelingt eine Nische zu belegen oder sonst über etwas zu verfügen, was wirtschaftlich passables Modell ermöglicht.
Nur frage ich mich, wenn eine Frau oder auch ein Mann über solche unternehmerische und planerische Fähigkeiten verfügt, das nicht auch sonst, on the long run, zu einer tollen und stabilen Wirtschaftlichkeit führen würde.
Unter dem Motto: "Bin ich genug gewieft um eine Bank um ein paar Millionen zu erleichtern, kann ich das Geld auch Kraft meiner Fähigkeiten und Arbeit legal verdienen."
Zurück zu den Frauen, die eben wohl zu der umfangreicheren Gruppe gehören.
Die 90T-Köfferli Sexarbeiterinnen, die nicht wissen wo sie sind, wie ihnen geschieht und vor allem was ihr(e) 'WohltäterIn' alles an Akrobatik und so, für wie viel Geld in die Werbung schreibt.
Auf jeden Fall selten eine gesunde Work/Live/Ernährung/Smoke, Drink/Bewegung/Medi- und Substanzen-Balance.
Wollen wir als Freier solch eine Art von Unternehmertum weiterhin unterstützen?
Wir die nur noch Bio und ohne Diesel unterwegs sind, wenn es um Sexarbeiterinnen geht, bleiben wir recht grosszügig, was ihre Umstände bedeuten ?.. nur beim $$ da rechnen wir dann schon eher genau..
Antwort auf Beitrag 96961
Wenn Du zu Damen gehst die kein Deutsch sprechen, wäre es vielleicht hilfreich eine Übersetzer App aufs Handy zu laden, wo Du auf Deutsch Deine Fragen stellst und die Antworten werden dann in ihrer Sprache geliefert.
Ist vielleicht aufwändig, aber besser als gar keine Kommunikation mit einer WG.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie Sex ohne jegliche Kommunikation toll sein soll. Da könnte man gleich eine lebensgrosse Puppe kaufen und auf der Rumturnen.... Aber vielleicht denke ich als Frau da halt anders...
Was die Medis anbelangt da hört und liest man ja immer wieder, dass Frauen, die ihren WG Job nicht freiwillig oder ungern machen, sich mit Drogen oder Medikamenten zudröhnen oder vom Zuhälter gefügig gemacht werden.
Mich hätte der Anblick eines vollen Medikamenten Schranks auch stutzig gemacht, verstehe Dich.
Tantra Masseurin